Servus TV Scientia potentia est - Wissenswert Bienen

Er versüßt manch einem das morgendliche Aufstehen: Honig. Schon seit der Steinzeit begehren die Menschen den süßen Saft der Bienen. Andreas Jäger hat sich auf gemacht, um den Weg des Honigs zu verfolgen – von der Blüte bis auf unser Frühstücksbrot.

 

Jetzt surren die Bienen überall um mich herum – etwas furchteinflößend ist das schon. Ja nicht die Angst anmerken lassen. Schon ein einziger Stich von ihnen schmerzt, und wenn mich plötzlich alle …Nein, den Gedanken verdränge ich lieber. Irgendwie faszinierend, wie diese kleinen gelb-schwarz gestreiften Tiere etwas so Leckeres produzieren können.

Ich bin in einer Imkerschule in Warth-Aichhof, durch die mich heute Yasmin Zwinz führt. Sie ist eine von wenigen Imkerinnen, die künstliche Besamungen bei Bienen durchführt. Ziel ist es dabei, eine möglichst sanftmütige Art zu züchten. Ohne Schutzkleidung nähern wir uns also einem der 180 Bienenvölker. Um besser zu verstehen, wie eine künstliche Befruchtung bei Bienen funktioniert, darf ich bei einer dabei sein.

Im Labor wird den Drohnen das Sperma entnommen. Um die Besamung für die Königin möglichst naturnah zu simulieren, muss nicht nur eine Drohne ihr Sperma lassen, sondern gleich zehn. Da eine Königin nur ein Mal in ihrem Leben Samenflüssigkeit aufnehmen kann, muss die Menge für ihre vier bis fünf Jahre Lebenszeit reichen. Unter Narkose wird die Besamung dann mit besonders feinen Instrumenten und viel Fingerspitzengefühl durchgeführt.

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