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Nächster Termin vom Bienenzuchtverein Zäziwil:

Sonntag, 19. Mai 2019, 09:15 Uhr Schulhaus Bowil
Standbesuch bei Peter und Barbara Schenk, Friedersmatt, Bowil.

Wochen Zeitung für das Emmental und Entlebuch vom 11. April 2019

 

Wie kann man das Nahrungsangebot für Bienen fördern? Ruedi Ritter vom Inforama zeigte viele Möglichkeiten auf – zum Beispiel mit Mähen von Blütenpflanzen länger zuwarten.

 

Der Bienenzüchterverein Zäziwil und Umgebung lud zu einem Vortrag zur Förderung des Nahrungsangebotes für Bienen ein. Rund 80 Besucher, darunter viele Imkerinnen und Imker, lauschten den Ausführungen von Referent Ruedi Ritter von der Fachstelle Bienen des Inforamas Rütti. Als langjähriger Landwirtschaftslehrer und Imker konnte er der Zuhörerschaft viele praktische Tipps, untermauert mit aussagekräftigen Fotos, weitergeben. «Im Emmental gibt es genug Bienenvölker», führte er aus und ergänzte, dass eine höhere Bienendichte zu Futtermangel, mehr Kontakten unter den Völkern und somit zu mehr Risiken für Krankheiten führen würde.

Nahrungsangebot erhöhen

Laut Ruedi Ritter besteht vor allem in den Monaten Mai bis Juli ein knappes Angebot an Nahrung für die Bienen. Hier könnte zum Beispiel durch vorübergehendes Nichtstun eine wesentliche Verbesserung erzielt werden: «mit dem Mähen von Blütenpflanzen zuwarten, bis diese verblüht sind und abgesamt haben», meinte er. An Handlungsmöglichkeiten fehle es im Übrigen nicht. Hausgärten könnten renaturiert und Rasen durch vielseitige Wildblumenwiesen ersetzt werden. Auch im Siedlungsbereich gebe es viele Aufwertungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch Ahornpflanzungen bei Parkplätzen oder die Begrünung von Flachdächern.

Besonders wichtig sind laut dem Referenten die Aufwertung von Hecken, Waldrändern, Bachufern und Strassenböschungen. Entscheidend sei dabei die Auswahl der für die Bienen nützlichen Pflanzenarten. Kornelkirsche, Ahorne oder der Faulbaum biete sehr viel Nahrung. Das gelte auch für Weiden und Schwarzdorn. Strassenböschungen seien mager zu halten. Flockenblumen, Wegwarten, Hornklee oder Wiesensalbei seien da besonders geeignet. «Es gibt mittlerweile auch sehr schöne, mit Blumen gestaltete Verkehrskreisel. Diese erfreuen nicht nur unsere Augen, sondern auch die Bienen, die dort reichlich Nahrung finden», ergänzte Ruedi Ritter mit einem Augenzwinkern.

Jedermann kann etwas tun

Die lebhafte Diskussion nach dem Vortrag zeigte, dass besonders auch die Landwirtschaft unter Druck steht. Es würde zwar viel zur Förderung der Ökologie unternommen, beispielsweise mit Ackerrandstreifen, Buntbrachen, Blühstreifen oder hochstämmigen Bäumen. Das Tempo der Veränderung sei aber zu langsam, monierte ein Votant. Eine Imkerin forderte die Anwesenden auf, zuerst bei sich selber alle nützlichen Massnahmen zur Förderung der Nahrung für Bienen zu ergreifen. 

Jürg Bärtschi, Präsident des gastgebenden Bienenzüchtervereins, ermunterte die Imkerinnen und Imker zur Zusammenarbeit. «Sucht in eurem Einflussbereich den Kontakt mit Grundeigentümern, Landwirten, Schwellenkorporationen und Behörden, um an geeigneten Orten Verbesserungen für die Bienen zu erreichen. Das ist erfolgsversprechender als eine Konfrontation», betonte er zum Schluss der Veranstaltung.

SRF News vom 20.08.2018

Die reinrassige Königin aus dem Kiental

Im Berner Oberland soll die schweizweit erste Schutzzone für die Zucht von Bienenköniginnen entstehen.

Peter Linders Tier ist die Biene. Vor 20 Jahren begann der gelernte Schreiner mit der Imkerei. Heute führt er zwei Imker-Läden in Bern und Thun, züchtet Carnica-Bienenköniginnen und in der Schreinerei in der Stadt Bern stellt er ausschliesslich noch Bienenstöcke und andere Holzwaren für die Imkerei her.

 

Sein Leben dreht sich um die Biene. Selber besitzt er 70 Völker, für die Zucht leistet er oft 14 Stunden-Tage und stellt sein Privatleben wenn nötig hinten an. «Bienen brauchen viel Pflege», so Linder. Er habe schon oft gehört, dass Imkern für Eheprobleme gesorgt hat.

Schutzzone für reinrassige Bienen

 

Im Kiental baut Peter Linder die schweizweit erste Schutzzone für Königinnen-Zucht auf. Dort züchtet er reinrassige Carnica-Bienen. Die Schutzzone sei wichtig, weil reinrassige Völker sanftmütiger und gesünder seien, sagt Peter Linder. Das Ziel ist, krankheitsresistente Königinnen zu züchten.

SRF Clip und klar! vom 23. April 2018

Während Tiere sich selber vermehren können, sind Pflanzen auf die Hilfe von Bienen angewiesen. Diese fliegen die Pflanzen an, nehmen die Pollen auf und bestäuben damit die nächste Pflanze auf ihrem Flug. Diese Arbeit ist auch wichtig für die Menschen: Ca. 70% aller Pflanzenarten, welche der Mensch verspeist, werden durch das Insekt bestäubt.

 

Doch der Mensch geht nicht immer vorsichtig mit Bienen um. So finden diese an gewissen Orten nicht genügen Blütenpflanzen, welchen den Bienen als Nahrung dienen. Ausserdem machen ihnen giftige Pflanzenschutzmittel und ein tückischer Parasit zu schaffen. Doch sowohl die Politik, als auch jeder Einzelne kann etwas gegen das Bienensterben unternehmen.

Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida)

Er ist ein gefürchteter Bienenschädling. Die ausgewachsenen Käfer und die Larven fressen Honig, Pollen und bevorzugt Bienenbrut.

Das Bundesamt für Veterinärwesen informiert laufend und aktuell:

Der Bund vom 8.1.2018

Bienen sind süss. Bienen sind sozial. Bienen sind nützlich. Und bedroht sind sie auch. Spätestens seit Markus Imhoofs Film «More than Honey» sind Bienen ein Symbol für den Schindluder geworden, den wir Menschen mit der Natur treiben – und wie er bumerangartig auf uns zurückschlagen könnte. Deshalb wundert es auch nicht, dass der Roman einer norwegischen Kinderbuchautorin weltweit gelesen wird. «Die Geschichte der Bienen» von Maja Lunde steht derzeit auf Platz 1 der «Spiegel»-Bestsellerliste und ist für 30 Länder lizenziert. 130 000-mal hat es sich auf Deutsch bereits verkauft, international sind es Millionen. Dabei handelt es weniger von Bienen als von Menschen, die sich ihnen widmen. Es ist geschickt konstruiert, etwas weitschweifig und literarisch nicht von Belang. Aber das Thema! Das fängt die Leser.
Maja Lunde präsentiert es in einem Dreischritt: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Wir springen mit ihr kapitelweise von 1852 nach 2007 und 2098, vor und zurück und kreuz und quer. Die Vergangenheit: Das ist der englische Samenhändler und Bastler William, der seine kinderreiche Familie kaum ernähren kann und sich von der Erfindung des modernen Bienenstocks mit herausnehmbaren Rahmen Ruhm erhofft.
Die Gegenwart: Das ist der Imker George, ein Nachfahre Williams, der seine Bienenvölker in Lastwagen quer durch die USA kutschiert und sie alle in kurzer Zeit verliert: durch Colony Collapse Disorder, ein noch nicht restlos geklärtes Phänomen, bei dem Bienen fast vollständig aus den Stöcken verschwinden. Ein umfassenderer Kollaps prägt die dritte Zeitebene. 2098 gibt es keine Bienen und auch sonst keine Insekten mehr, keine Vögel und viel, viel weniger Nahrung. Amerika und Europa sind elende, hungernde Landstriche, nur das diktatorisch verwaltete China hat die Lage einigermassen im Griff. Hier verliert Hao, eine Arbeitsbiene – im treffend metaphorischen Sinn: Sie bestäubt mit Tausenden anderen Tagelöhnern die Obstbäume –, ihren einzigen Sohn durch einen allergischen Schock.
Ist der Mensch der Schädling?
Der Reiz liegt in der Verbindung von warnender Aufklärung und menschelnden Konflikten. Das Bienensterben ist eine seit einigen Jahren viel beschriebene Tatsache; die Ursachen sind vielfältig: industrielle Landwirtschaft, Monokultur, Vernichtung von Lebensräumen, Pestizide und andere Parasiten. Und der Klimawandel. Man lernt im Roman denn auch durchaus etwas über das Leben der Nützlinge mit ihrer hochkomplexen inneren Organisation, die der Mensch erst nach und nach begriffen hat, um sie sich dann zunutze zu machen.
Ist der Mensch also der Schädling? Wenn ja, dann als «Prinzip» Mensch und nicht als Einzeltäter. Der wird von Maja Lunde aber in seiner Blindheit nicht für die Zusammenhänge der Natur, sondern für seine Allernächsten vorgeführt. William, auf seinen einzigen Sohn Edmund fixiert, einen Trunkenbold, verkennt Ehrgeiz und Interesse seiner Tochter Charlotte. Sein Nachfahre George vermasselt es seinerseits mit seinem Sohn Tom. Und Hao schlägt sich in einem apokalyptischen Szenario durch ein abbruchreifes Peking, wo sie den dreijährigen Wen-Wei zu finden hofft.
Der zeitliche Dreischritt suggeriert so etwas wie logische Unausweichlichkeit: Was die Vorväter erfanden, ruinieren wir gerade, und die Nachkommen müssen es ausbaden. Anders als der viel zitierte Satz Einsteins (der gar nicht von ihm stammt), laut dem vier Jahre nach dem Aussterben der Bienen die Menschheit am Ende sei, schätzen Wissenschaftler den Ernteausfall ohne die nützlichen Bestäuber auf unter 10 Prozent.
Schon das ist eine schlimme Perspektive, sie aufzuhalten, eine politisch komplexe Angelegenheit; denn sie hat auch mit Preisen zu tun, die wir für einen schonenden Umgang mit der Natur zu zahlen haben. Die Autorin arbeitet sich dann doch lieber an klassischen Vater-Sohn-Konflikten ab – so wie die Katastrophenfilme aus Hollywood notorisch zum Familienrettungsdrama schrumpfen. Das ist kreativ leichter zu leisten als die Weltrettung. Die Bienen verschwinden – auch aus dem Fokus der Autorin.

Martin Ebel

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen. Roman. Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein. btb, München 2017. 510 S., ca. 28 Fr.

 

Mehr dazu HIER

Pressemitteilung der Imker und Imkerinnen des Bienenvergiftungsfalles in der Region Zäziwil vom Mai 2016
(Wurde von der Berner Zeitung leider nicht abgedruckt)
 
In der Berner Zeitung vom 05. Juli 2017 war unter dem Titel: Tote Bienen - Landwirt verurteilt, ein Bericht publiziert. In diesem Zeitungsartikel erklärt der 38 jährige Verursacher, dass er den betroffenen Imkern CHF 20‘000.—als Wiedergutmachung bezahlt habe. Weiter sei zudem ein SMS-Warndienst eingerichtet worden, der die örtlichen Imkerinnen und Imker vor einer allfälligen Blütenspritzung (Verabreichung von Pestiziden direkt in die offene Blüte) informiert, damit diese ihre Bienenvölker drinnen behalten können.
 
Klarstellung: Die Wiedergutmachung von CHF 20‘000.—wurde von der Versicherung des Verursachers bezahlt. Der im Artikel erwähnte SMS-Warndienst ist bis dato nicht eingerichtet worden. Dass die Bienen bei einer allfälligen Blütenspritzung im Bienenkasten bleiben sollen, wurde mit den Imkern und Imkerinnen nie besprochen. Bienenvölker einzusperren (verschliessen des Flugloches), notabene in einer Jahreszeit in der die Völker am grössten sind, entspricht in keiner Art und Weise der imkerlichen Praxis.
 
Und noch in eigener Sache…:
Die Wiedergutmachungssumme entspricht „nur“ 85% des geschätzten Schadens. Bienenvergiftungen zu beweisen ist äusserst komplex. Der Bienengesundheitsdienst des Kantons Bern (Apiservice) hat die vom Vergiftungsfall betroffenen Imker stets unterstützt. Leider wurde dieser, für die Imker wichtigen Institution, das Budget stark gekürzt. Uns stellt sich die Frage: „wer hat Interesse an einem geschwächten Bienengesundheitsdienst?“.
Bewiesene Bienenvergiftungen sind nur die Spitze des Eisberges (10%). Die weiteren 90% bleiben unentdeckt, werden nicht gemeldet oder können aus diversen Gründen zu wenig bewiesen werden. Den von der Bienenvergiftung in der Region Mirchel betroffenen Imkern ist es ein Anliegen, dass zukünftig nicht nur unsere Bienen von Vergiftungen verschont bleiben, sondern die gesamte Flora und Fauna geschont wird.
 
Als Imker und Imkerinnen wünschen wir uns ein gutes Einvernehmen mit den Landwirten und den Obstbauern, welches gegenseitig von Vertrauen geprägt ist und auf wahren Tatsachen beruht.

Bauern Zeitung vom 10.5.2017

Die Schweizer Imker zeigen sich in einer Medienmitteilung des Dachverbandes Apisuisse besorgt über das Auftreten der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in der Schweiz. Eine schnelle Reaktion der Kantone sei entscheidend, um die Verbreitung zu überwachen und zu bekämpfen.

Die Asiatische Hornisse baut ihre Nester oft hoch in Bäumen. Die Nester können fast 2'000 Arbeiterinnen umfassen. Das Problem: Die Asiatische Hornisse jagt Honigbienen und bedroht somit deren Völker. Zudem frisst sie andere Insekten, darunter Bestäuber und Nützlinge.

Bild zum Vergleich: links asiatische Hornisse, rechts europäische Hornisse

Laut Apisuisse passt sich die Asiatische Hornisse leicht an die herrschenden Bedingungen an. 2004 trat sie erstmals in Europa auf, im Herbst letzten Jahres war sie noch 20 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt und Ende April wurde in Fregiécourt das erste Exemplar in der Schweiz gefangen.

 

Unten: Spannender Informationsfilm. Sprache Italienisch

Vom Ei zur Biene

Bienen durchlaufen eine faszinierende Metamorphose - vom Ei bis zur fertigen Arbeitsbiene. 21 Tage dauert dieser Prozess: Die ersten drei Tage ihrer Existenz verbringt die Biene als Ei. In einer offenen Wabenzelle entwickelt sich die geschlüpfte Larve dann sechs weitere Tage - bis die Wabe von Arbeiterinnen verschlossen wird. In der versiegelten Wabe verpuppt sich das Insekt innerhalb von weiteren zwölf Tagen mehrfach - bis sie als fertige Arbeitsbiene schlüpfen kann.
Um alle Stadien fotografieren zu können, hat Fotograf Anand Varma einen Bienenstock in sein Studio gestellt. Aus 2500 Einzelfotos schuf er schließlich ein 60-Sekunden-Zeitraffer-Video, das uns die Metamorphose der Biene zeigt wie nie zuvor.

Bienen

Wichtige Helferinnen der Schweizer Bauern

 

Sehr gute und informative Broschüre von LID.ch

(Landwirtschaftlicher Informationsdienst) rund um die Bienen.

 

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