Tod im Bienenstock

 

Im Sommer 2008 starben am Oberrhein binnen Stunden Millionen Bienen. Offizieller Grund: ein technischer Fehler an Saatgutmaschinen, durch den große Mengen eines neuartigen Pflanzenschutzmittels freiwurden.
Weltweit leiden die Bienenvölker. Doch das Massensterben der Tiere am Oberrhein im Sommer 2008 war besonderer Natur: Binnen weniger Stunden verendeten Millionen Bienen. Verantwortlich war offiziell ein technischer Fehler an Saatgutmaschinen, durch den große Mengen eines neuartigen Pflanzenschutzmittels aus der Gruppe der Neonikotinoide in die Umwelt gelangten.

Der ZDF-Film „Tod im Bienenstock“ von Berndt Welz geht der Frage nach, ob es sich dabei um ein einmaliges Ereignis handelte, oder um die logische Folge der Verwendung eines gefährlichen Pestizids.

„In Deutschland gibt es offenbar noch keine ausreichende und auch objektive Forschung, was die Wirkung von Neonikotinoiden auf die Bienen betrifft“, sagt der Macher des Films. „Der Grund mag auch daran liegen, dass Bieneninstitute in Deutschland sehr stark von Geldmitteln aus der Industrie abhängig sind, weil die öffentliche Finanzierung nicht ausreicht“, so Welz weiter.

 

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Nächster Termin:

Jahresendhöck am Freitag, 23. November 2018 ab 19.00 Uhr im Schulhaus Reutenen, Zäziwil.

Zu gegebener Zeit folgt eine separate Einladung.

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