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Die Homepage ist für die Imker vom Verein und alle die Freude an der Natur haben. Unser Vereinsgebiet umfasst die Gemeinden: Zäziwil, Bowil, Mirchel, Oberhünigen, Oberthal und Grosshöchstetten.

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Blog vom Imkergrundkurs 2015/16

Hier können Sie mitverfolgen was die Kursteilnehmer so alles erleben im Kurs 2015/16.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

 

Für den Imkergrundkurs 2017/18 hat es noch wenige Plätze frei! 

SRF vom 02.12.2016 Blühstreifen ernähren Bienen und Hummel

Vor zwei Jahren hat der Bundesrat einen Massnahmenplan gegen das Bienensterben beschlossen. Nun liegt ein erster Bericht zur Umsetzung des Massnahmenplans vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bestand an Honigbienen ist seit einigen Jahren rückläufig. Die Anzahl Arten von Wildbienen sowie ihre Verbreitung sind lokal und regional zurückgegangen. In den meisten Kulturen tragen Honig- und Wildbienen gleichermassen zur Bestäubung bei. Es gibt auch Pflanzen, die von Wildbienen bestäubt werden.
  • Fazit des bundesrätlichen Bienenberichts 2016: Die Bestäubung der landwirtschaftlichen Kulturen ist in der Schweiz grundsätzlich sichergestellt.
  • Zwecks Erfassung des Zustands der Wildbienenarten in der Schweiz wurde eine neue Methodik zur Aktualisierung der roten Liste der Wildbienen entwickelt.
  • Die 2014 ergriffene Sofortmassnahme Blühstreifen kann einen Beitrag zur Verringerung der Nahrungslücke für die Bienen leisten, wie die bisherigen Forschungen zeigen. Für Blühstreifen werden seit 2015 Direktzahlungen vergeben. Auch Hummeln ernähren sich davon.
  • Bis zu 30 Prozent der in den Feldversuchen auf den Blühstreifen gefunden Arten zählen zu den wichtigsten Bestäubern in landwirtschaftlichen Kulturen.
  • Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nicht nur dann eingeschränkt, wenn die Bienen in der behandelten Kultur gefährdet ist, sondern auch, wenn ein Risiko für Bienen in benachbarten Parzellen besteht.

Für das Überleben von Honig- und Wildbienen ist der Erhalt von entsprechendem Lebensraum zentral. Die Agrarpolitik 2014-2017 fördert deshalb Blühstreifen mit Direktzahlungen, zusätzlich zu den anderen, für Bestäuber wichtigen Biodiversitätsförderflächen (BFF) wie Buntbrachen, extensiv genutzte Wiesen oder Hecken.

Blühstreifen verbessern das Nahrungsangebot für Bienen in der trachtlosen Zeit, das heisst, wenn das Nahrungsangebot für die Insekten klein wird. Nach der Blütezeit der Obstkulturen, des Rapses und wenn die Wiesen geschnitten stellen sie den Bienen Nahrung zur Verfügung.

Feldversuche der eidgenössischen Forschungsanstalt HAFL haben gezeigt, dass die Versuchsflächen auch von einigen Arten von Wildbienen, die auf der Roten Liste stehen, besucht werden. Die Blühstreifen sind daher eine Dienstleistung am Ökosystem und fördern gleichzeitig selten gewordene Wildbienenarten. Auch für Hummeln und andere Insekten sind die Streifen attraktiv.

 

Im ersten Jahr nach ihrer Einführung beteiligten sich 449 Betriebe aus 16 Kantonen an der Förderung der Bienen mittels Blühstreifen. Insgesamt wurde eine Blühstreifenfläche von 115,8 Hektaren in der Schweiz angesät. Der Anteil aller BFF an der landwirtschaftlichen Nutzfläche betrug 2015 0,314 Prozent.

Schweizer Bauer vom 22.11.2016

Bienen ertragen keinen Reisestress

Jährlich werden in den USA mehr als eine Million Bienenvölker mehr oder weniger weit durch die Landschaft transportiert, um beispielsweise Apfel- oder Mandelplantagen in Kalifornien zu bestäuben. Der Ertrag der Bäume ist unmittelbar von der Leistung der Bienenvölker abhängig.

Doch Reisen ist offenbar nicht nur für Menschen anstrengend und belastend für das Immunsystem, auch Bienen sind erhöhtem Stress und damit einem Erkrankungsrisiko ausgesetzt, wenn sie transportiert werden. Das hat laut aid.de eine Studie der North Carolina State University ergeben, die die Lebensspanne von Bienenvölkern unter verschiedenen Transportbedingungen mit der von stationären Bienen verglichen hat.

Demnach leben transportierte Bienen rund einen Tag kürzer als stationär gehaltene, was zunächst wenig erscheint, bei einer Gesamtlebensdauer von 20 Tagen aber durchaus ins Gewicht fällt. Allerdings sind die Auswirkungen unzureichenden Futterangebotes ebenso stressig für die Bestäuber – sind keine Blüten mehr da, verkürzt sich ebenfalls die Lebensdauer. Um diese negativen Effekte auszugleichen, empfehlen die Wissenschaftler entweder den Transport in reich  blühende Bestände mit sofortigem Futterangebot oder die Verabreichung von Ergänzungsfutter. 

SRF Puls vom 03.10.2016

Honig & Co. wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Das uralte Wissen um die Heilkraft der Bienen-Produkte erlebt in den letzten Jahren mit der Api-Therapie, der medizinischen Verwendung von Bienen-Produkten, ein Revival und eröffnet Imkern und Naturheilpraktikern ein neues Geschäftsmodell.

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SRF Netz Natur -

Die Frage der Bienen

22.09.2016

Welche Fragen würde eine Biene den Menschen stellen, wenn es um die eigene Sicherheit geht?

Welche Fragen müssen wir uns im Hinblick auf die Bienen selbst stellen?

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Medienmitteilung von Agroscope 

Schwache Bienen machen starke Völker

Völker der Östlichen Honigbiene überleben einen Befall mit der parasitären Varroamilbe, der für Völker der Westlichen Honigbiene tödlich endet. Ein internationales Forschungsteam von Agroscope und dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern hat zusammen mit Partnern aus China und Thailand entdeckt, dass ein Grossteil der befallenen Larven der Östlichen Honigbiene stirbt, worauf die Kolonie die abgestorbenen Larven entfernt – zusammen mit ihren Parasiten. Erstaunlicherweise ermöglichen schwache Bienen das Überleben des Bienenvolkes, indem sie die Vermehrung des Parasiten verhindern. Das ist ein Beispiel dafür, dass altruistischer Suizid in der Natur ein erfolgreiches Konzept sein kann.

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Medienmitteilung von admin.ch vom 09.09.2016

Geheimnisse um Honigproduktion durch Bienen enthüllt

Dank noch nie gesehenen Röntgenbildern von Honigbienenwaben konnte ein Forschungsteam von Agroscope und dem Institut für Bienengesundheit (IBH) der Universität Bern beobachten, wie Honig produziert wird. Das Team konnte mittels Computertomographie die Zuckerkonzentration in den Wachszellen messen, ohne die sensitiven Mechanismen des Bienenvolkes zu stören. Dabei entdeckten sie, dass Bienen verschiedene Techniken verwenden, um Honig zu reifen.    

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20 Minuten vom 02.09.2016

In South Carolina starben Millionen Bienen. Der Grund: Die Behörden besprühten die Region aus der Luft mit einem Insektizid gegen Zika-Mücken.

 

«Es sieht aus wie auf einem Friedhof», sagt eine Imkerin aus Summerville im US-Bundesstaat South Carolina, während sie die Abertausenden toter Bienen vor und in den Bienenstöcken betrachtet. An einem Tag sind mindestens 2,5 Millionen gestorben, nachdem die Behörden am Sonntag die Region mit einem Gift gegen Zika-Moskitos besprühten.

Das Insektizid heisst Naled und wurde aus der Luft über Summerville und andere Dörfer in Dorchester County eingesetzt. Imker erzählten dem TV-Sender WCSC, dass wenig später ganze Bienenschwärme tot herunterfielen. «Ausserdem sind jetzt alle Waben und auch die gesamte Ausstattung mit dem Gift verunreinigt. Es sieht aus, als sei eine Atombombe gezündet worden», sagt Imkerin Juanita Stanley. Sie musste jetzt alle Kisten verbrennen und ihr Geschäft schliessen.

 

Behörden warnten vor der Sprühaktion

Naled ist in den USA seit 1959 zugelassen und wird in erster Linie gegen Populationen ausgewachsener Mücken eingesetzt. Doch das Insektizid tötet auch andere Insekten, Fische und Vögel. In der EU ist Naled wegen «inakzeptabler Risiken» für die Gesundheit verboten.

Ein Mitarbeiter des lokalen Umweltamtes gab gegenüber dem Sender WCIV zu, dass das potente Pestizid, das normalerweise an Strassenrändern und direkt über stehende Gewässer, Pfützen und Abflüsse eingesetzt wird, das erste Mal von Flugzeugen aus versprüht wurde.

Einige Tage vor der Aktion hatten die Behörden die Bevölkerung über ihre Facebook-Seite und in einem Artikel in der lokalen Presse gewarnt.

 

Petition gegen das Pestizid

Nach dem Massentod der Bienen haben sich die Verantwortlichen bei den Imkern entschuldigt, doch das ist diesen nicht genug. Sie fordern in einer Petition, dass Naled nicht mehr aus der Luft eingesetzt wird.

Laut der Website NoSpray.org gibt es chemiefreie Alternativen zu Naled – etwa natürliche Öle, Geraniol, Zitronengras und Zitronella.

ARD vom 30.08.2016

Bienen im Wald

Heute kann ein Bienenvolk ohne Imker kaum noch überleben. Das war früher anders. Da suchten sich die Bienen eine Höhle in einem dicken Baumstamm. Waldökologe Frank Krumm wird mehr über die natürliche Lebensform der Honigbienen berichten.

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KiKA vom 29.05.2016 Anna und die wilden Tiere, Imker Sepp und seine Bienen

Anna hat ein Problem: ihr Honigglas ist leer. Gut, dass ihr Freund Sepp Imker ist. Der hat sicher Nachschub. Also stattet die Reporterin dem Bienenfreund einen Besuch ab. Bei der Gelegenheit wagt Anna einen tiefen Blick in die Bienenstöcke. Da herrscht ein heilloses Durcheinander, könnte man meinen. Dabei hat jede Biene eine Aufgabe. Die eine putzt die Waben, die andere verstaut den Nektar und die Pollen und füttert den Nachwuchs.

20 Minuten vom 11.08.2016

Nun ist klar, warum Mitte Mai mehrere Bienenvölker in Zäziwil verendeten: Sie starben an einer Chemikalie. Ein 37-jähriger Mann wird sich vor Gericht verantworten müssen.

 

Ein erneutes Bienensterben in der Region Zäziwil erinnerte die Imker in der Berner Gemeinde an den Vorfall aus 2014, bei dem ganze Bienenvölker wegen eines verunreinigten Pflanzenschutzmittels verendeten. Auch diesmal ist ein Pflanzenschutzmittel schuld: Die unsachgemässe Anwendung des Mittels hat Mitte Mai dieses Jahres dazu geführt, dass in Zäziwil mehrere Bienenvölker verendeten. Das haben Ermittlungen der Fachstelle Umweltkriminalität und Arbeitssicherheit der Berner Kantonspolizei ergeben, wie sie am Donnerstag mitteilt.

Die Fachstelle hat ihre Ermittlungen abgeschlossen und auch herausgefunden, wer für den Tod der Bienen verantwortlich ist. Es handelt sich um einen 37-jährigen Mann, der das Pflanzenschutzmittel nachweislich nicht fachgerecht angewendet hat. Er wird sich nun wegen Widerhandlungen gegen das Umweltschutz-, das Landwirtschafts- und das Chemikaliengesetz vor der Justiz verantworten müssen.

2014 waren 172 Bienenvölker betroffen

Schon im Jahr 2014 war es in Zäziwil und Umgebung zu einem Bienensterben gekommen. Dieses ging darauf zurück, dass bei einem Hersteller von Pflanzenschutzmitteln irrtümlicherweise ein Insektizid in ein Fungizid geriet. 172 Bienenvölker fielen damals diesem Irrtum zum Opfer.

Gute Nachrichten aus dem Bienenhäuschen SRF Tagesschau vom 02.08.2016

Selten zuvor haben Schweizer Imker so wenige Bienen verloren wie letzten Winter.

Mehr dazu HIER ab 17 Minuten17

Schweizer Bauer vom 26.07.2016

Zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide verkürzen die Lebensspanne männlicher Honigbienen (Drohnen) und reduzieren bei ihnen die Zahl der lebenden Spermien. Erstmals hat ein Forscherteam unter der Leitung der Uni Bern die Wirkung der Insektizide auf Drohnen untersucht und beschrieben.

 

Die Studie sei zudem eine der ersten überhaupt, die sich mit den Auswirkungen der Neonikotinoide auf männliche Insekten befasst, teilte die Universität Bern am Dienstag mit. Ihre Ergebnisse beschreiben die Forschenden im Fachjournal «Proceedings of the Royal Society B».

Verschieden Faktoren
Bienenköniginnen müssen mit den gesunden Spermien mehrerer Drohnen befruchtet werden, damit sie - als einzige im Bienenvolk - Eier legen und die Kolonie so erhalten können. Schlechte Spermien beeinträchtigen aber ihre Legetätigkeit. Das Bienenvolk müsse sie deshalb ersetzen, was ressourcenintensiv und mit Risiken verbunden sei, so die Mitteilung. Eine schwache Gesundheit der Bienenköniginnen ist eine der Ursachen für das Bienensterben.
«Wir wissen, dass verschiedene Faktoren der Bienengesundheit schaden, darunter Parasiten und schlechte Ernährung. Agrochemikalien gehören auch dazu», erklärte Studienleiter Geoff Williams von der Uni Bern und Agroscope.

Wirkung auf Männchen bestätigt
Frühere Studien hatten bereits darauf hingewiesen, dass solche Chemikalien die Gesundheit weiblicher Honigbienen beeinträchtigen, jedoch hatten sich die meisten Studien auf die Arbeiterinnen beschränkt, die sich nicht fortpflanzen können. Über die Wirkung auf Männchen war hingegen nichts bekannt. Die neue Studie bestätigt nun, dass die Neonikotinoide Thiamethoxam und Clothianidin auch die Drohnen schädigen.
Der breite Einsatz dieser beiden Stoffe und des Neonikotinoids Imidacloprid wurde in Europa seit 2013 stark eingeschränkt, auch in der Schweiz. Derzeit läuft eine neue Abklärung durch die Bewilligungsbehörden Europas.

Risikoabschätzung dringend nötig
«Zusammen mit weiteren Studienergebnissen und der Bedeutung, die männliche Honigbienen für die Fortpflanzung der Gattung haben, unterstreichen unsere Resultate die Dringlichkeit von Risikoabschätzungen der Agrochemikalien, um die Biodiversität und Öksysteme zu erhalten», sagte Studienautor Peter Neumann von der Uni Bern gemäss Mitteilung.
Honigbienen erfüllen wie alle bestäubenden Insekten eine äusserst wichtige Rolle für das Ökosystem und somit auch für die Wirtschaft. Indem sie landwirtschaftliche Nutzpflanzen bestäuben, sichern sie Erträge und sind zentral für die Ernährungssicherheit. Die gesamte Bestäubungsleistung betrage jährlich mehrere Milliarden Euro, schrieb die Uni Bern.

Berliner Morgenpost vom 15.07.2016

Das Telefon von Klaus Aßmann steht in diesen Tagen nicht still. Seit das ZDF über den Hobbyimker aus Klein Döbbern (Spree-Neiße) und seinen vom Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat extrem belasteten Honig berichtete, rufen Imker aus ganz Deutschland bei dem Brandenburger an. "Die Reaktionen sind ausschließlich positiv", erzählt der 76-Jährige. "Endlich wird das Problem in die Öffentlichkeit gebracht", sprechen ihm die Kollegen Mut zu.

 

Denn viele Imker fragen sich schon lange, welche Auswirkungen es hat, wenn Landwirte, um den Reifeprozess ihres Getreides zu beschleunigen und Unkraut auf dem Acker zu vernichten, Glyphosat ins schon blühende Getreide sprühen. Genau dann, wenn die Bienen auf Sammeltour sind. Das Pestizid ist umstritten, steht im Verdacht, beim Menschen Krebs zu erregen, die Verdauungsorgane anzugreifen.Bereits nachgewiesen ist, dass es die Artenvielfalt negativ beeinflusst. Seit Jahren warnen Naturschützer vor dem Einsatz des Mittels. Ihnen steht die Landwirtschaftslobby gegenüber. Ein Streit, der vor allem auf europäischer Ebene ausgetragen wird. Noch konnte sich die EU-Kommission zu keinem Verbot durchringen. Landwirte dürfen vorerst für weitere 18 Monate Glyphosat einsetzen.

Der Nachweis der Chemikalie im Bier sorgte ihn

Aßmann stellte sich die Frage nach einem möglichen Risiko für seine Bienen, seinen Honig und damit für den Verbraucher im Herbst vorigen Jahres. Auch der Nachweis der Chemikalie im Bier sorgte ihn. "Ich hatte plötzlich die vielen Bauern in meiner Umgebung vor Augen, die Glyphosat versprühen, hatte den Satz eines Landwirts im Ohr, dass danach keine Kornblume mehr wachsen werde." Doch genau auf die hat es Aßmann, der seit 35 Jahren imkert, abgesehen. Der aus diesem Nektar gewonnene Honig gilt auch wegen seiner antibakteriellen Wirkung als besonders hochwertig, ist beliebt bei seinen Kunden. 60 Kilogramm schleudert Aßmann Ende Juli 2015 aus der Tracht der Kornblume, füllt Gläser zum Verkauf ab, bringt gut 20 Kilogramm Honig unter die Leute, behält den Rest als Eigenbedarf. Doch er bleibt unsicher. Anfang November informiert Aßmann schließlich das Veterinäramt über seinen Verdacht. Am 4. November nimmt eine Lebensmittelkontrolleurin im Auftrag von Amtstierarzt Dietmar Vogt eine Probe des Kornblumenhonigs, die geht per Kurier tags darauf an das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB). Weil laut Vogt das LLBB nicht über die nötige Testmethodik verfügt, leitet das LLBB am 19. November die Honigprobe ans Institut für Hygiene und Umwelt in Hamburg weiter. Erst am 18. Januar 2016 schickt Hamburg Aßmanns Honigklecks ans Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg. Erst über einen Monat später – am 23. Februar – wird der Landkreis Spree-Neiße über den Befund informiert.

"Fast die hundertfache Menge dessen, was erlaubt ist"

Und der erschreckt nicht nur den Amtstierarzt. "Der Glyphosatrückstand beim ersten Labortest lag bei 5,11 Milligramm pro Kilogramm. Das ist rund die hundertfache Menge dessen, was erlaubt ist", so Vogt. Er alarmiert den Hobbyimker: Aßmann darf den Kornblumenhonig weder essen, noch veräußern oder unter die Bienen bringen. Für den Imker ein Schock. Vogt unterrichtet derweil im März Amtskollegen. Stichproben vom Honig anderer Imker nimmt er nicht. "Die Bienen befanden sich in Winterruhe, das machte keinen Sinn", erklärt er. Was Aßmann ärgert: "Ich habe mit einem Warnhinweis an Imker aus der Region gerechnet." Doch den setzt die Behörde erst am 30. Juni ins Netz. Um Messfehler auszuschließen, habe der Pflanzenschutzdienst erst eine Zweituntersuchung veranlasst, teilt Jens Zimmer vom LELF mit. Man habe genau zur richtigen Zeit gewarnt, "weil die Kornblume in voller Blüte stand und Entscheidungen über Vorerntebehandlungen ab diesem Zeitpunkt getroffen werden", so Zimmer. Dann sei ein Warnhinweis am effektivsten.Vogt hat beim Land ein risikoorientiertes Monitoring des in Brandenburg gewonnenen Honigs angeregt. Und Gehör gefunden. "In den letzten zwei Augustwochen sollen alle Landkreise der Mark Honigproben nehmen", erzählt Vogt. "Leider nur wenige, aber immerhin." Andere Bundesländer machten es Brandenburg nach, hat er erfahren. Hobbyimker Aßmann hat derweil seine Bienen an einen zehn Kilometer entfernten Standort versetzt. "Auf Kornblumen lasse ich sie nicht mehr fliegen."

ARD vom 12.08.2015 Sie dürfen nicht sterben! Bienen in Not

Monokulturen und Milben bedrohen die Bienen. Doch noch gefährlicher sind Pestizide. Selbst Pflanzenschutzmittel, die als "nicht bienengefährlich" eingestuft werden, können töten.

GEO vom 23.06.2015

Bienen durchlaufen eine faszinierende Metamorphose - vom Ei bis zur fertigen Arbeitsbiene. 21 Tage dauert dieser Prozess: Die ersten drei Tage ihrer Existenz verbringt die Biene als Ei. In einer offenen Wabenzelle entwickelt sich die geschlüpfte Larve dann sechs weitere Tage - bis die Wabe von Arbeiterinnen verschlossen wird. In der versiegelten Wabe verpuppt sich das Insekt innerhalb von weiteren zwölf Tagen mehrfach - bis sie als fertige Arbeitsbiene schlüpfen kann.
Um alle Stadien fotografieren zu können, hat Fotograf Anand Varma einen Bienenstock in sein Studio gestellt. Aus 2500 Einzelfotos schuf er schließlich ein 60-Sekunden-Zeitraffer-Video, das uns die Metamorphose der Biene zeigt wie nie zuvor.

Verstärkte Massnahmen im Kampf gegen den kleinen Beutenkäfer

Bern, 16.01.2015 - Vor der Einfuhrperiode von Bienen setzt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine Verordnung mit Massnahmen in Kraft, die eine Einschleppung des kleinen Beutenkäfers von Italien in die Schweiz verhindern sollen. Der Schädling wurde im September 2014 in Süditalien entdeckt. Ab dem 16. Januar 2015 ist es den Imkern der Schweiz untersagt, Bienen sowie Imkereiprodukte und -material aus Sizilien und Kalabrien einzuführen.

Diese Verordnung greift die von der Europäischen Kommission verfassten Schutzmassnahmen auf und untersagt die Einfuhr von Honigbienen und Hummeln aus den Schutzzonen Sizilien und Kalabrien. Ebenfalls von diesem Einfuhrverbot betroffen sind  gebrauchtes Imkereimaterial, nicht verarbeitete Imkerei-Nebenprodukte und Wabenhonig, der für den menschlichen Verzehr bestimmt ist. Die Schutzmassnahmen werden durch eine Anpassung der Tierseuchenverordnung verstärkt, deren Vernehmlassung eröffnet wurde. So kann bei einem Befall einer Schweizer Bienenhaltung mit dem kleinen Beutenkäfer  entsprechend reagiert werden. Darüber hinaus werden derzeit in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kreisen zusätzliche frühzeitige Präventionsmassnahmen in die Wege geleitet.

Vorsichtsmassnahmen bei jeder Einfuhr

Jegliche Einfuhr von Bienen und Imkereiprodukten aus Kalabrien und Sizilien ist verboten. Da sich der Parasit schnell und unbemerkt verbreiten kann, sind die Schweizer Imker gebeten, bei jeder Einfuhr äusserst wachsam zu sein. Wie bis anhin ist bei jeder Einfuhr von Honigbienen und/oder Hummeln aus EU-Mitgliedsstaaten eine amtliche Gesundheitsbescheinigung mitzuführen.

Gefürchteter Schädling

Der kleine Beutenkäfer ist ein gefürchteter Schädling für die Honigbienen- und Hummelvölker. Er vermehrt sich schnell: Bei günstigen Bedingungen können schon einige wenige Individuen bedeutende Schäden an einer Bienen- und Hummelpopulation anrichten. Die ausgewachsenen Tiere und Larven ernähren sich von Honig und Pollen, vorzugsweise jedoch von der Brut. Ist ein Bienenstock oder Hummelnest einmal befallen, ist eine Schädlingsbeseitigung nicht mehr möglich.

Adresse für Rückfragen:

Nathalie Rochat
+41 58 464 04 42
media@blv.admin.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
Internet: http://www.blv.admin.ch

Siehe auch den Film HIER "Die Rache der Schöpfung"

Ab 20 Minuten geht es im Film um den kleinen Beutenkäfer.

Informationsmaterial von apiservice gmbh
Den kleinen Beutenkäfer erkennen und bekämpfen!
Kleiner_Beutenkaefer_2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.8 MB
Wichtige morphologische Bestimmungsmerkmale und Lebenszyklus
BOECKING_Kleiner_Beutenkaefer_Merkmale_L
Adobe Acrobat Dokument 899.7 KB

Ursache des massiven Bienensterbens im Emmental gefunden!

Ein verunreinigtes Pflanzenschutzmittel verursachte das massive Bienensterben in der Region Zäziwil. Die Obstbauern in der Region sind damit entlastet.

Mehr dazu in der Schweizerischen Bienen-Zeitung Dezember 2014

Liste zum Ausdrucken und überprüfen!
Folgende Pflanzenschutzmittel-Chargen dürfen nicht mehr eingesetzt und müssen dem Händler retourniert werden!
Verunreinigte Pflanzenschutzmittel.docx
Microsoft Word Dokument 22.7 KB

Die Liste ist im Internet auch HIER ersichtlich.

Sicherheitsdatenblatt von Spritzmittel Folpet 80 WDG mit Herstellerangabe
Folpet_d_f.pdf
Adobe Acrobat Dokument 626.7 KB

Die Kennzeichnung von gefährlichen Chemikalien muss folgende Angaben aufweisen:

- offizieller Name des Stoffes

- R- und S Sätze, als Text ausgeschrieben

- entsprechende Gefahrensymbole

- Name und Adresse vom Hersteller

- Füllmenge

 

Das Gefahrensymbol N (Bild) mit dem Zusatz

R 57 gilt offiziell als giftig für Bienen!

Weitere Infos HIER

Bienen

Wichtige Helferinnen der Schweizer Bauern

 

Sehr gute und informative Broschüre von LID.ch

(Landwirtschaftlicher Informationsdienst) rund um die Bienen.

 

Jetzt HIER kostenlos bestellen!

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